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Für Patienten Prostatakrebs
Krebs – viele Erkrankungen unter einem Begriff.

Prostatakrebs

Die Diagnose einer Krebserkrankung der Prostata (Prostata-Karzinom) bedeutet für jeden Patienten eine große physische und psychische Herausforderung. Neben bildgebenden Verfahren wie Ultraschall- und Kernspin-Untersuchungen muss ggf. auch eine Entnahme von Prostata-Gewebe vorgenommen werden (Biopsie).
Von großer Bedeutung für die Beurteilung des Verlaufes der Erkrankung ist nach wie vor die Blutuntersuchung auf das Prostata-spezifische Antigen (PSA und freies PSA). Hierzu berät Sie Ihr Urologe.

Daneben haben sich hochempfindliche Laboruntersuchungen etabliert, die das Erbmaterial von Prostata-Tumorzellen im Blut des Patienten nachweisen. Da dieses Erbmaterial Veränderungen trägt, die nur im Tumor entstanden sind, kann hierdurch eine sehr genaue Verlaufskontrolle erfolgen. Es kann beurteilt werden, ob der Tumor vollständig entfernt wurde oder ob Tumorzellen zurückgeblieben sind. Diese Untersuchung nennt man Liquid Biopsy.

Weitere Informationen

Bei Patienten mit fortgeschrittenem Prostatakarzinom ist es wichtig festzustellen, ob und ggf. wie lange die gewählte Therapie noch wirkt. Hormontherapien mit Abirateron oder Enzalutamid verlieren häufig nach einiger Zeit an Wirkung, wobei der Tumor eine bestimmte Substanz ins Blut entlässt.

Hierfür kommt der Prostata-Monitor (AR/V7) zum Einsatz. Damit können wir bei Betroffenen testen, ob diese Substanz nachweisbar ist und ob die Therapie entsprechend angepasst werden muss! Wir benötigen dafür lediglich eine Blutprobe.