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Für Patienten Dickdarmkrebs
Krebs – viele Erkrankungen unter einem Begriff.

Dickdarmkrebs

Beim Dickdarmkrebs unterscheidet man zwischen erblichen und sporadischen Formen.  
Bei Verdacht auf Vorliegen einer erblichen Form (ca. 10% der Fälle) empfehlen wir den Besuch einer genetischen Sprechstunde zur weiteren Planung der Diagnostik.

Dickdarmkrebs macht ca. 14% aller Tumoren im Erwachsenenalter aus. Bei somatischen (nicht erblichen) Formen dieser Tumor-Art ist eine molekularpathologische Laboruntersuchung aus einer Gewebeprobe des Tumors vor Therapiebeginn notwendig. Hierzu besprechen Sie bitte mit Ihrem behandelnden Arzt das individuelle Vorgehen.

Weitere Informationen

Patienten mit einer Mutation im Erbgut des Tumors (z.B. im KRAS-Gen) sprechen schlechter auf bestimmte Therapieformen an als Patienten ohne Mutation. Diese Analyse (u.a. der Gene BRAF, KRAS, NRAS und die sog. MSI) kann einfach an Tumorgewebe durchgeführt und durch Ihren behandelnden Arzt bei uns angefordert werden.

Nach einer Therapie kann mit einer speziellen Laboruntersuchung namens „Liquid Biopsy“ überprüft werden, ob der Tumor vollständig entfernt werden konnte oder, wenn dies in seltenen Fällen nicht gelungen ist, ob sich Tumorzellen neu entwickeln. Liquid Biopsy erkennt dies frühzeitig. Dazu wird in regelmäßigen Abständen eine Blutprobe entnommen und auf Erbmaterial, das vom Tumor stammt, untersucht.