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UroVysion-Test (TM)

Klinisch-genetische Grundlagen:
Das Harnblasenkarzinom tritt beim Mann mit einer Häufigkeit von 2,5% (Lebenszeitrisiko) auf und stellt damit eine der häufigen Krebserkrankungen dar. Die Tumorzellen zeigen im Vergleich zu normalen Urothelzellen oftmals eine erhöhte Kopienzahl der Chromosomen sowie einen Verlust des Locus 9p21. Diese Veränderungen können durch den  UroVysionTM-Test nachgewiesen werden.

Indikationen:
V.a. Blasenkarzinom
Verlaufskontrolle bei behandelten Blasenkazrinom-Patienten

Material- und Transportbedingungen:
Urin (fixiert in 50% Ethanol, spezielles Transportmaterial kann zur Verfügung gestellt werden)

Diagnostisches Verfahren:
Es werden vier unterschiedlich fluoreszenzmarkierte DNA-Sonden eingesetzt, die speziell die Zentromerregionen der Chromosomen 3,7 und 17 sowie die locusspezifische Region 9p21 markieren. Fluoreszenzmikroskopisch wird die Anzahl der Hybridisierungssignale in einer Vielzahl der vermeintlichen Tumorzellen bestimmt. Sie gibt Aufschluß über die Kopienzahl der untersuchten chromosomalen Regionen.